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POLIZEI SACHSEN

Polizist werden – kein Job wie jeder andere.

Der Polizeiberuf bietet alles – nur keinen Alltag.
Mit diesem Beruf bist du nicht nur dabei, sondern mittendrin im Leben.
Hier erwarten dich Einsätze mit wechselnden Situationen und Anforderungen. Teamarbeit wird großgeschrieben.

VORAUSSETZUNGEN

Du eignest dich, wenn du folgende Einstellungsvoraussetzungen erfüllst:

Deutsche/r bzw. Staatsangehörige/r der EU

du trittst jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes ein

Tätowierungen, Piercings u. ä. dürfen im Dienst nicht sichtbar sein und nicht gegen Grundsätze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verstoßen

geordnete wirtschaftliche Verhältnisse

innerhalb Sachsens uneingeschränkt umzugs- und versetzungsbereit

Mindestgröße 160 cm

gesundheitliche Eignung

keine Vorstrafen

Schwimmnachweis

Auswahlverfahren bestehen

Die Ausbildung (LG 1.2), auch bekannt als mittlerer Polizeivollzugsdienst, setzt voraus, dass du am Tag der Einstellung mindestens 16 Jahre aber noch keine 35 Jahre alt bist und mindestens der Realschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand vorliegt.

Das Studium (LG 2.1), auch bekannt als gehobener Polizeivollzugsdienst, setzt voraus, dass du am Tag der Einstellung noch keine 35 Jahre alt bist und mindestens die Hoch- bzw. Fachhochschulreife oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand vorliegt.

Die Vorschriften über die Höchstaltersgrenzen gelten nicht:
für ehemalige Soldaten der Bundeswehr, die Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins sind, sowie für Soldaten auf Zeit, deren Dienstzeit für einen Zeitraum von zwölf oder mehr Jahren festgesetzt worden ist und die sich bis zum Ablauf von sechs Monaten nach Beendigung des Wehrdienstverhältnisses oder dem Ende der Förderung einer Bildungsmaßnahme beworben haben.

Bist du Spitzensportler/-in in einem sächsischen Verein und gehörst einem vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten und geförderten Kader (A-, B- oder C-Kader) an?

Die Polizei Sachsen bietet dir eine besondere Förderung an!

Ausbildung / Studium

Grundsätzlich stehen dir zu Beginn deiner beruflichen Laufbahn bei der Polizei zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Ausbildung

Als Polizeimeisteranwärter/-in im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolvierst du eine 30-monatige Ausbildung (LG 1.2) an einer Polizeifachschule in Leipzig, Chemnitz oder Schneeberg, die mit einer Laufbahnprüfung endet. Mit bestandener Laufbahnprüfung, der Ernennung zum/r Polizeimeister/-in und der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe hast du die Möglichkeit, vielfältigste Funktionen innerhalb der Polizei zu bekleiden.

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Studium

Das Studium in der LG 2.1 der Fachrichtung Polizei dauert insgesamt 36 Monate. Es wird ein zwölfmonatiges Grundstudium in Bautzen absolviert. Anschließend beginnt das Studium an der Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg/Oberlausitz. Mit den abgelegten und bestandenen Modulprüfungen sowie der erfolgreich erstellten Bachelorarbeit endet das Studium mit der Ernennung zum/zur Polizeikommissar/-in.

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Einsatzmöglichkeiten

Die Polizisten/-innen haben ein breit gefächertes Aufgabengebiet, das sich in den verschiedenen Dienstzweigen sowie Fachdiensten widerspiegelt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung oder des Studiums arbeitet der Polizist/-in in der Regel bei der Schutzpolizei im Streifendienst oder bei der Bereitschaftspolizei.

Streifendienst

Schutzpolizisten im Streifendienst sind meist die Ersten am Ereignis- oder Tatort. Konzentriert und umsichtig leiten sie die ersten Maßnahmen ein und stehen zur Einsatzkoordination im Kontakt mit ihrem Dienstgruppenführer bzw. dem Führungs- und Lagezentrum.

Verkehrspolizei

Aufgabenfelder sind u. a. die Verkehrsüberwachung und die Unfallfluchtermittlung. Die Verkehrspolizeiinspektionen, die Fachdienste Verkehr und die Autobahnpolizeireviere sorgen für die Sicherheit und Flüssigkeit des Straßenverkehrs.

Kriminalpolizei

Der Kriminalpolizei obliegt die Bekämpfung der schweren Kriminalität. Zudem ist sie für Fälle zuständig, deren Aufklärung umfangreiche Ermittlungen oder spezielle Kenntnisse erfordern. Das Landeskriminalamt (LKA) ist die Zentralstelle für die polizeiliche Verbrechensbekämpfung im Freistaat Sachsen.

Bereitschaftspolizei

Nachwuchspolizisten beginnen ihren Dienst meist bei der Bereitschaftspolizei. In Hundertschaften unterstützen sie den polizeilichen Einzeldienst z. B. bei Großeinsätzen zur Gewährleistung der Sicherheit. Darüber hinaus werden sie zur Hilfestellung bei Naturkatastrophen eingesetzt.

Diensthundestaffeln

Polizeihunde werden von ihren Hundeführern ausgebildet und als zuverlässige Helfer der Schutz- und Kriminalpolizei im täglichen Dienst eingesetzt. Je nach Eignung können sie als Schutz- bzw. Fährtenhund sowie als Leichen-, Rauschgift- oder Sprengstoffspürhund erfolgen.

Wasserschutzpolizei

Auf der Bundeswasserstraße Elbe und den schiffbaren Gewässern kommt die Wasserschutzpolizei zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, die Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs abzuwehren sowie die Einhaltung von Verkehrsvorschriften zu überwachen.

Spezialeinheiten

Für die gefährlichen Einsätze wie Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen oder Straftaten, bei denen es um den Schutz oder die Rettung von Menschenleben geht, sind das Spezialeinsatzkommando (SEK) und die Mobilen Einsatzkommandos (MEK) zuständig.

Polizeireiterstaffel

Die Polizeireiterstaffel ist eine der am vielseitigsten einsetzbaren Einheiten. Neben Such- und Fahndungseinsätzen und der Absicherung von Großveranstaltungen überwachen die berittenen Beamten umweltrechtliche Bestimmungen und unterstützen andere Behörden bei der Amts- und Vollzugshilfe.

Hubschrauberstaffel

Hoch hinaus geht es für die Polizeihubschrauberstaffel. Auf kürzestem Weg gelangen die Piloten zu den Einsatzorten und haben eine unvergleichbare Übersicht über den Ort des Geschehens. Unterstützung erhalten sie von Flugkoordinatoren aus der Basisdienststelle am Flughafen Dresden.

Beweissicherung und Dokumentation

Damit der Polizeiführer immer den Überblick hat, liefern die Beamten des Fachdienstes Beweissicherung und Dokumentation über Kabel oder Satellit aktuelle Bilder direkt an die Leitstelle: Sowohl bei Großereignissen als auch bei der Aufklärung von Straftaten kommen die hochspezialisierten Techniker mit ihrem Fahrzeug zum Einsatz.

Karriere

1 Beruf – 1.000 Möglichkeiten. Auch was die Karriere betrifft. Bei uns hast du Aufstiegsmöglichkeiten vom Polizeimeister bis zum Landespolizeipräsidenten. Dabei steigen mit jedem neuen Dienstrang auch deine Verdienstmöglichkeiten.

Start!

Deine Karriere startest du mit der Ausbildung (LG 1.2). Nach Bestehen der Laufbahnprüfung bietet sich mit der Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und folgend auf Lebenszeit eine sozial gesicherte Perspektive. Der Weg nach der Ausbildung führt dich im Regelfall zunächst zur Bereitschaftspolizei. Dort warten bereits wichtige Aufgaben auf dich – Teamgeist und Einsatzbereitschaft sind gefragt. Ein weiterer Schritt deiner Karriere wird anschließend zumeist im Streifendienst eines Polizeireviers sein.

Und dann?

Liegen deine Leistungen über dem Durchschnitt, bieten wir dir die Möglichkeit eines Aufstiegs durch einen Laufbahnwechsel von der LG 1.2 in die LG 2.1. Du studierst an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/Oberlausitz. Mit erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studienganges erwirbst du den Hochschulgrad „Bachelor of Arts“ (B.A.) im Studiengang Fachrichtung Polizei. Nach dem Studium an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) entscheidet sich, ob du als Polizeikommissar/-in bei der Schutzpolizei oder als Kriminalkommissar/-in bei der Kriminalpolizei übernommen wirst. Auf jeden Fall wirst du in anspruchsvollen Positionen mit erweiterter Verantwortung eingesetzt.

Nach oben keine Grenzen!

Bei mehrjährigen überdurchschnittlichen Leistungen in der LG 2.1 kannst du dich für die LG 2.2 qualifizieren. Der Weg dorthin führt über einen zweijährigen Master-Studiengang. Das erste Studienjahr beginnt mit einer einjährigen Ausbildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH). Dein zweites Studienjahr absolvierst du an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, Nordrhein-Westfalen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erfolgt die Ernennung zum Polizei- bzw. Kriminalrat und ein weiterer Aufstieg bis in die Spitzenämter ist möglich. 

Besoldung

Was kann ich bei der sächsischen Polizei verdienen?*

Polizeimeisteranwärter/-in,
18 Jahre, ledig,
keine Kinder

Einstiegsgehalt Netto:

1.094,05 €

Polizeikommissaranwärter/-in,
20 Jahre, ledig,
keine Kinder

Einstiegsgehalt Netto:

1.138,75 €

Polizeimeister/-in,
21 Jahre, ledig,
keine Kinder

Einstiegsgehalt Netto:

1.984,83 €

Polizeikommissar/-in,
23 Jahre, ledig,
keine Kinder

Einstiegsgehalt Netto:

2.188,72 €

* Beispiele der Netto-Gehälter für Auszubildende, Studenten und Polizeivollzugsbeamte (Stand 1. März 2016).
Zu den jeweiligen Netto-Gehältern können weitere Zuschläge wie Nacht-, Feiertags-, Schichtdienst- und
Familienzuschlag hinzukommen.

Bewirb dich jetzt bei der
Sächsischen Polizei

Hast du noch Fragen oder wünschst dir eine ausführliche Berufsberatung, dann wende dich an einen unserer Berufsberater.

Bewerber-Hotline:

0341 58 55 58 55